Monthly Archive for June, 2007

Genf

Genf ist eine sehr weltoffene Stadt. Wahrscheinlich begründet sich das durch die Anwesenheit vieler internationaler Organisationen. Ich habe momentan bei der ITU zu tun, der wichtigsten Standardisierungsinstanz im Bereich der Telekommunikation.

Direkt neben dem ITU-Hauptquartier befindet sich die zweitgrößte Niederlassung der Vereinten Nationen. Da die ITU selbst eine Unterorganisation der UN ist, haben wir Zutritt zum UN-Gelände (siehe Foto), auf dem es neben einer guten Cafeteria einen wunderschönen Park gibt. Heute haben wir allerdings bei der WIPO gegessen. Aber zum Glück hab ich ja nur legale MP3s auf meinem iPod.

Die Fragen das Tages: Wie kommt ausgerechnet eine Napster-Werbung direkt vor das WIPO-Gebäude und warum kann man eigentlich bei der ITU kein Fax verschicken?

UNO Headquaters

Mainz II

Ich entdecke gerne neue Städte zu Fuß. Der Vorteil dabei ist, dass man gleich ein paar Bilder machen kann. Wenn die Stadt – wie z.B. Mainz – nicht zu groß ist, kann man das auch ganz gut schaffen, ohne sich zu sehr zu verausgaben. Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn man geschäftlich unterwegs ist. Schließlich wird man ja für die Arbeit bezahlt, die man vor Ort erledigt. Privat kann es dann auch mal etwas größer werden. In San Francisco zum Beispiel hab ich so einigen Gummi meiner Schuhsolen gelassen.

Nach Mainz ist trotzdem nur die kompakte Kamera mitgekommen. Die Ergebnisse gibt es im Flickr-Set.

IMG_5587

Manchmal

sind wir alle kleine Mädchen.

Will der spielen?

Nein, der beißt nur.

Gut’n Ahhhmd

Bin zwei Tage dienstlich in Mainz.

Wolken
Symbolfoto: Yazid Azahari

Ob wohl der Flug nach Frankfurt recht kurz war, zählte er doch zu den beeindruckenderen seiner Art. Grund war das Wetter, das sich von strahlendem Sonnenschein in Berlin bis hin zu Gewitter in Frankfurt entwickelte.

Nach dem Start schlängelte sich der Flieger zunächst zwischen einzelnen Schäfchenwolken hindurch, die wie Watte aussahen. Dann begannen diese, sich zu verdichten und streckten sich ambossartig und regenverdächtig nach oben. Die Berge, die sich dabei bildeten waren schon imposant anzuschauen. Leider war die Kamera zu gut verstaut, um sie zu erreichen.

Erst im direkten Landeanflug auf Frankfurt verdunkelte sich die Wolkendecke. Wir setzten noch im trockenen auf, kurz darauf begann der Wolkenbruch. Nur gut, dass wir direkt am Terminal andockten.

Mathe

In der Mathe-Vorlesung: Kurz nach Beginn fängt der Student neben mir an, die Worte “ich versteh das nicht mehr” zu murmeln und schlägt mehrfach mit der Stirn auf den Tisch vor sich.

Als er auch nach 5 Minuten noch nicht aufhört, wirkt das echt irritierend.