Monthly Archive for July, 2009

Die Badehose ist (nicht mehr) schuld

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose schuld.

sagten meine Eltern früher immer, wenn ich mir mühsam eine Ausrede gesucht habe.

Im professionellen Schwimmsport ist allerdings die Bekleidung zum durchaus entscheidenden Faktor geworden. Hauptsächlich zwischen Speedo und Addidas hat das Technikwettrüsten um den idealen Ganzkörperanzug eine Größenordnung angenommen, wie man sie sonst nur aus der Formel 1 kennt. Die Details beschreibt sehr schön ein Artikel in Technology Review.

Doch die Anzüge sind nicht unumstritten: Einerseits breitet sich schnell Unmut aus, wenn ein Sportler durch langfristige Verträge an einen Ausrüster gebunden ist und gerade dieser im Wettrennen  nicht die Nase vorn hat. Andererseits tritt die Leistung des Sportlers immer mehr in den Hintergrund. Wenn nur noch die Ausrüstung über Sieg oder Niederlage entscheidet, welche Bedeutung hat dann noch der Schwimmer? Und zudem, wie viel Geld muss ein junger Athlet ausgeben, um das nötige Equipment zu erstehen, das ihm überhaupt erst ermöglicht, in die Weltspitze aufzusteigen und einen Sponsoring-Vertrag zu bekommen?

Daher begrüße ich, dass der Schwimmweltverband FINA auf seinem General Congress beschlossen hat, die Bekleidungsregeln zu ändern. Ab 2010 werden nur noch textile Badeanzüge mit begrenzter Form zugelassen. Die Meldung auf der Seite der FINA sieht allerdings noch etwas dünn aus. Spiegel Online berichtet aber schon über Details der Regelung:

Beschlossen wurde, dass ab 2010 nur noch Badekleidung in Textil bis oberhalb der Knie erlaubt sein sollen. Bei den Frauen müssen die Anzüge schulterfrei sein. Männer-Hosen sollen von der Taille bis zum Knie gehen. Statt der zunächst angedachten Lösung mit einer Hälfte Textil und einer aus Polyurethan, entschied sich der Fina-Kongress für die komplette Stoff-Lösung. Sämtliche Kunststoff-Beschichtungen sind damit künftig verboten.

Starkregen

Die Wettervorhersage kündigte für heute Gewitter mit Starkregen an. Bin extra deswegen mit der Bahn gefahren, wer will schon so ein Wetter auf dem Fahrrad erleben.
Angekommen ist davon allerdings nichts. Aber besser als andersherum.

Elixia in vorläufiger Insolvenz

Mit einigem Erschrecken musste ich feststellen, dass mein Fitness-Provider bereits in der letzten Woche vorläufige Insolvenz angemeldet hat.

Es wird zwar vorerst der Trainigsbetrieb aufrechterhalten, allerdings steht das Unternehmen jetzt unter der Führung eines Insolvenzverwalters, der die Unternehmenswerte ordnet und innerhalb der kommenden drei Monate über die Zukunft der Kette entscheiden wird.

Das erzeugt natürlich einige Unsicherheit, nicht nur bei den Angestellten, die um ihre Arbeitsplätze bangen. Auch als Mitglieder fühlt man sich unwohl. Ich war eigentlich immer recht zufrieden (auch wenn ich gelegentlich Kritik geäußert hab, die aber woanders nicht ausgeblieben wäre) und habe wenig Lust, mir ein neues Sportstudio zu suchen.

Berliner S-Bahn

Den Totalausfall des Berliner S-Bahn-Netzes in der Innenstadt kann man inhaltlich gar nicht mehr kommentieren. Das ist einfach nur peinlich.

Allerdings ist es ja durchaus ein guter Ansporn, das Fahrrad auszumotten und den Arbeitsweg damit zurückzulegen, anstatt sich in die überfüllten Ersatzfahrzeuge zu drängen.

Nur, denkt an die Verkehrssicherheit (z.B. Bremsen, Licht) und auch daran, dass die Autofahrer ein wenig mehr als üblich genervt sind und momentan die Stadt von Touristen geflutet ist. Das heißt, möglichst wenig provozieren und natürlich immer für alle Verkehrsteilnehmer mitdenken.

Viel Spass!

Neuer Trainingsplan

Es geht in eine neue Runde. Ich hab einen neuen Trainingsplan. Das heißt jetzt wieder mehr schwitzen (naja, ist eh Sommer, das lässt sich wohl kaum vermeiden) und neue Inhalte für das Blog.