Archive for the 'unterwegs' Category

Im Urlaub

Nach 3 Wochen Urlaub hab ich ein echt schlechtes Gewissen, was meine sportliche Betätigung angeht. Wenn man dazu weiß, dass das Urlaubsland USA hieß, ahnt man schreckliches: Ungesundes Essen und alle Wege ausschließlich mit dem Auto.

Nunja, das mit dem Auto stimmt schon etwas, allerdings haben wir versucht, uns wenigstens etwas gesünder zu ernähren. Ist zwar nicht ganz so einfach, aber inzwischen in Florida ganz gut machbar. Leider immer noch teurer als Fast-Food, aber dank des Euro-Kurses erschwinglich.

Lustigerweise trifft man dort aber auf die gleichen Vorurteile, wie wir sie hier über die (US-)Amerikaner haben: Die Deutschen essen immer viel zu viel fettes Schweinefleisch…

Und auf dem Kreuzfahrtschiff gab es sogar ein Fitnessstudio. War auch dringed nötig, bei dem ganzen leckeren Essen, was dort tagein, tagaus aufgefahren wurde. Nur sahen die Geräte dort sehr seltsam hightechmäßig aus. Und wie war doch gleich der Umrechnungsfaktor von Kilogramm in Pfund?

BVG im Streik

Die Berliner Verkehrsbetriebe werden kurzfristig bestreikt. Grund genug, mal wieder aufs Fahrrad umzusteigen. Allerdings bläst einem der böige Wind fies ins Gesicht. Und die Kondition lässt inzwischen auch ganz schön zu wünschen übrig.

Sportlernahrung

Bei einem kürzlichen Aufenthalt in Köln fiel mir auf, dass es dort extrem viele Geschäfte gibt, die “Sportlernahrung” verkaufen. Hinter dem Schaufenster türmten sich zumeist große Bottiche mit diversen Eiweißprodukten. Etwas ungewöhnlich, aber vielleicht gibt es ja in Köln einen erhöhten Bedarf.

Zurück in Berlin musste ich dann aber feststellen, dass inzwischen in meiner Straße genau so ein Laden eröffnet wurde. Wird das etwa ein deutschlandweiter Trend?

Zwischenstopp Berlin

Zwischen Dienstreise in Genf und Urlaub auf Kreta hab ich zwei kurze Tage daheim in Berlin. Zeit, um Wäsche zu waschen und den Koffer neu zu packen.

Dank günstigem Timing aber auch die Chance, bei Paul van Dyk’sLove from Above” vorbeizuschauen – einem der wenigen Überbleibsel des Loveparade-Wochenendes. Im Flieger hatte ich zunächst noch Bedenken, dass ich am Abend nicht ausgeruht genug wäre. In der Arena war das aber kein Problem.

Ein sichtlich gut gelaunter Paul stellte sein neues Album vor – begleitet von Live-Musikern (an Drums und Synthesizer) und Live-Gesang. Von Jessica Sutta von den Pussycat Dolls war ich zwar nicht so begeistert (die Girl-Group wird offenbar tatsächlich nur nach Aussehen zusammengecastet), die anderen Acts waren aber durchaus sehenswert. Abgerundet mit den DJ-Sets von Paul und Carl Cox ein wirklich gelungener Abend.

Genf

Genf ist eine sehr weltoffene Stadt. Wahrscheinlich begründet sich das durch die Anwesenheit vieler internationaler Organisationen. Ich habe momentan bei der ITU zu tun, der wichtigsten Standardisierungsinstanz im Bereich der Telekommunikation.

Direkt neben dem ITU-Hauptquartier befindet sich die zweitgrößte Niederlassung der Vereinten Nationen. Da die ITU selbst eine Unterorganisation der UN ist, haben wir Zutritt zum UN-Gelände (siehe Foto), auf dem es neben einer guten Cafeteria einen wunderschönen Park gibt. Heute haben wir allerdings bei der WIPO gegessen. Aber zum Glück hab ich ja nur legale MP3s auf meinem iPod.

Die Fragen das Tages: Wie kommt ausgerechnet eine Napster-Werbung direkt vor das WIPO-Gebäude und warum kann man eigentlich bei der ITU kein Fax verschicken?

UNO Headquaters

Mainz II

Ich entdecke gerne neue Städte zu Fuß. Der Vorteil dabei ist, dass man gleich ein paar Bilder machen kann. Wenn die Stadt – wie z.B. Mainz – nicht zu groß ist, kann man das auch ganz gut schaffen, ohne sich zu sehr zu verausgaben. Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn man geschäftlich unterwegs ist. Schließlich wird man ja für die Arbeit bezahlt, die man vor Ort erledigt. Privat kann es dann auch mal etwas größer werden. In San Francisco zum Beispiel hab ich so einigen Gummi meiner Schuhsolen gelassen.

Nach Mainz ist trotzdem nur die kompakte Kamera mitgekommen. Die Ergebnisse gibt es im Flickr-Set.

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Gut’n Ahhhmd

Bin zwei Tage dienstlich in Mainz.

Wolken
Symbolfoto: Yazid Azahari

Ob wohl der Flug nach Frankfurt recht kurz war, zählte er doch zu den beeindruckenderen seiner Art. Grund war das Wetter, das sich von strahlendem Sonnenschein in Berlin bis hin zu Gewitter in Frankfurt entwickelte.

Nach dem Start schlängelte sich der Flieger zunächst zwischen einzelnen Schäfchenwolken hindurch, die wie Watte aussahen. Dann begannen diese, sich zu verdichten und streckten sich ambossartig und regenverdächtig nach oben. Die Berge, die sich dabei bildeten waren schon imposant anzuschauen. Leider war die Kamera zu gut verstaut, um sie zu erreichen.

Erst im direkten Landeanflug auf Frankfurt verdunkelte sich die Wolkendecke. Wir setzten noch im trockenen auf, kurz darauf begann der Wolkenbruch. Nur gut, dass wir direkt am Terminal andockten.