Musik beim Joggen?

SpOn schreibt in einem ausführlichen Artikel, dass Musik beim Sport sowohl positive als auch negative Wirkungen haben kann: Einseits würden Probanden bei bestimmter Musik eine Leistungssteigerung von bis zu zwanzig Prozent erreichen, andererseits würden aber vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, die auf Dauer eher ungesund auf den Organismus wirken.

Offenbar sind die Ergebnisse aber insgesamt wenig aussagefähig, denn es werden eigentlich mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet. Zum einen würde mich interessieren, ob das alles nur für reinen Ausdauersport gilt, oder auch für andere Sportarten? Und was passiert mit meinem Hormonhaushalt, wenn ich auf dem eher entspannten Weg in den Supermarkt Musik höre? Ich denke, da steckt die Forschung noch völlig in den Kinderschuhen.

Nur eines kann ich mit Gewissheit sagen. Beim Radfahren würde ich keinem empfehlen, Kopfhörer zu tragen. Die Dämpfung der Umgebungsgeräusche halte ich für extrem gefährlich. Und Sicherheit geht immer vor.

Verkehsregeln für Radfahrer?

Ich rege mich auf. Ständig. Über die ganzen chaotischen Radfahrer. An jeder Ampel drängeln sie sich vor, fahren bei rot, haben kein Licht und so weiter. Besonders, wenn ich selbst mit dem Rad unterwegs bin.

Und oft weiß ich doch selbst nicht genau, was korrekt ist: Darf man noch auf die Mittellinie fahren, um links abzubiegen? Wo muss ich halten, wenn es keine Haltelinie gibt? Darf man sich an der Ampel vordrängeln?

Aber wo steht denn mal ordentlich und verständlich aufbereitet, wie man sich als Radfahrer im Verkehr zu verhalten hat? Sozusagen das Fahrschulbuch für den Radler. Idealerweise online verfügbar und halbwegs aktuell?

Ich hatte ja vermute, dass ich sowas beim ADFC, dem Lobby-Verein der Radfahrer, finden würde. Aber bisher war meine Suche erfolglos.

BBC Doku zu gesundem Essen

Die heute auf VOX ausgestrahlte BBC Dokumentation nahm sich dem Thema gesunder Lebensmittel an. Dabei wurde nach wissenschaftlichen Beweisen gesucht, ob als besonders gesund angepriesene Produkte auch tatsächlich eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Die Bilanz ist eher ernüchternd: der wissenschaftliche Beweis fehlt in den meisten Fällen. Oder es gibt Studien, deren Aussagen sich widersprechen. Bei anderen Lebensmitteln fehlen aussagefähige Ergebnisse ganz. Hier die Zusammenfassung zum Nachlesen:

Cholesterin senkende Margarine/Joghurt: Wirksamkeit nachgewiesen, die Wissenschaftlerin vertraut aber eher ihrer gleich wirkenden Tablette, da sie diese regelmäßiger einnehmen kann.

Probiotische Lebensmittel: Möglicherweise für Menschen mit schwachem Immunsystem hilfreich. Im Test konnten bei gesunden Probanden sowohl positive als auch negative Wirkungen festgestellt werden.

Bio-Lebensmittel: Auch hier kein Beweis, dass geringe Dosen von Pestiziden (innerhalb der erlaubten Grenzwerte), die in Bio-Lebensmitteln nicht enthalten sein sollen, schädlich wirken. Zur Behauptung, Bio-Lebensmittel enthalten mehr Nährstoffe, gibt es widersprüchliche Studien.

Antioxidanzien: Die Forschung steht noch weit am Anfang, es sind keine belegbaren Aussagen zur Förderung der Gesundheit möglich.

Der Kauf wird somit zur Glaubensfrage. Fazit: auf den eigenen Körper hören (was ich immer für eine gute Idee halte) und nicht leichtfertig den plakativen Werbeaussagen vertrauen. Wo “kann” drauf steht, gibt es keine Beweise.

Im Urlaub

Nach 3 Wochen Urlaub hab ich ein echt schlechtes Gewissen, was meine sportliche Betätigung angeht. Wenn man dazu weiß, dass das Urlaubsland USA hieß, ahnt man schreckliches: Ungesundes Essen und alle Wege ausschließlich mit dem Auto.

Nunja, das mit dem Auto stimmt schon etwas, allerdings haben wir versucht, uns wenigstens etwas gesünder zu ernähren. Ist zwar nicht ganz so einfach, aber inzwischen in Florida ganz gut machbar. Leider immer noch teurer als Fast-Food, aber dank des Euro-Kurses erschwinglich.

Lustigerweise trifft man dort aber auf die gleichen Vorurteile, wie wir sie hier über die (US-)Amerikaner haben: Die Deutschen essen immer viel zu viel fettes Schweinefleisch…

Und auf dem Kreuzfahrtschiff gab es sogar ein Fitnessstudio. War auch dringed nötig, bei dem ganzen leckeren Essen, was dort tagein, tagaus aufgefahren wurde. Nur sahen die Geräte dort sehr seltsam hightechmäßig aus. Und wie war doch gleich der Umrechnungsfaktor von Kilogramm in Pfund?

Vierter Training-(Streik)-Tag

Nach drei Tagen Arbeitsweg auf dem Fahrrad und verändertem Bauch-/Rückentraining hab ich heute mal wieder das Gefühl eines Ganzkörpermuskelkaters. Das fühlt sich zwar gut an, denn man weiß schließlich, was man getan hat. Allerdings frag ich mich doch ein wenig, wann ich mal eine Erholungspause einschieben kann. Heute auch wieder eine größere Strecke mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, und morgen – wo ich endlich mal das Fahrrad stehen lassen kann – ist eigentlich das Beinprogramm im Fitnessstudio dran.

Am Montag wird sich dann die GDL ins Streikgeschehen einreihen. Das heißt, es steht (bis auf ein wenig Notfahrplan) der gesamte Berliner Nahverkehr. Ich glaub, dann führt wirklich kein Weg mehr am Fahrrad vorbei. Zumindest, wenn man sich nicht mit dem Auto in den Stau stellen will.

BVG im Streik II

Bicycle sign

Wie beim Warnstreik das Fahrrad reaktiviert. Aber warum müssen die denn ausgerechnet streiken, wenn es zum ersten mal in diesem Jahr in Berlin schneit? Dazu noch kräftiger Gegenwind. Da fühlt man sich gleich um so weniger fit.

Aber es sind ja noch genügend Trainings-(Streik)-Tage angekündigt. Und wenn am Montag die GDL noch mitmacht, dann ist das Verkehrschaos eh perfekt.

Wellness-Tag

Wenn das Jahr schon mal einen Tag länger ist, was liegt da näher, als ihn zum entspannen zu nutzen. Also, früh von der Arbeit gegangen und in die nahe gelegene Sauna-Landschaft gefahren.

Saunieren, Schwimmen, rumliegen, gutes gesundes Essen futtern. Schon nicht schlecht. Vor allem, das es nicht allzu voll war. Allerdings sind eine gute Handvoll Saunagänge auch ganz schön anstrengend. Und so, wie sich mein Rücken anfühlt, bereue ich auch etwas, dass ich ihn so ausführlich von diversen Wasserstrahlen hab durchkneten lassen…

Aber so langsam beginne ich, mich von dem Strapazen des Wellness-Tags zu erholen.

BVG im Streik

Die Berliner Verkehrsbetriebe werden kurzfristig bestreikt. Grund genug, mal wieder aufs Fahrrad umzusteigen. Allerdings bläst einem der böige Wind fies ins Gesicht. Und die Kondition lässt inzwischen auch ganz schön zu wünschen übrig.

Regen

“Was guckst du wie drei Tage Regenwetter?”

“Was heißt hier wie? Es regnet seit drei Tagen ohne nennenswerte Unterbrechung!”

Aber morgen soll sich auch etwas Schnee zwischen den Regen mischen. Wie deprimierend.

Kein Probetraining

Was mich vor kurzem noch verwunderte, wird jetzt deutlich klarer: Der Ansturm von Neueinsteigern und Probetrainings im Elixia bleibt aus, da es nach Einführung des neuen “Vitalitätskonzeptes” gar keine Probetrainings mehr gibt. Wer jetzt trainieren will, muss entweder die Katze im Sack kaufen, oder 19 Euro für ein Gästetraining auf den Tisch legen.

Also ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man so  neue Mitglieder werben kann. Ich selbst würde wohl nicht im entferntesten daran denken, einen Vertrag in einem Club abzuschließen, in dem ich mich nicht in Ruhe umschauen könnte. Und erzählt mir nicht, ich könnte ja auch im Werbegespräch alles wichtige erfahren. Mit Sicherheit kann ich dabei nicht rausfinden, wie kompetent die Trainer sind, wie die Ausstattung genau aussieht oder auch wie die Atmosphäre insgesamt ist.

Aber vielleicht ist es ja gerade die Absicht, weniger Neukunden zu werben und sich endlich mal intensiver um die Bestandskunden zu kümmern? Wäre ja nicht schlecht. Vielleicht ist es aber auch die Kapitulation vor der neu eingeführten Technik, die es nicht mehr erlaubt, so viele Trainigspläne zu erstellen, wie man es für die Neuankömmlinge müsste? Ich kann hier nur spekulieren und hoffen, dass weniger Neukunden nicht direkt in die Preiserhöhung führen.